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Fitness Blog

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Hier dreht sich alles rund um das Thema Fitness und Gesundheit

Wie entsteht Muskelkater?

Was ist ein Muskelkater und wie entsteht dieser?

Muskeln sind sehr belastbar, wenn sie regelmäßig trainiert werden. Wird z. B. ein Training lange unterbrochen und danach der untrainierte Körper großen Belastungen ausgesetzt, entsteht unweigerlich Muskelkater. Aber auch Profis sind nicht vor Muskelkater geschützt. So gibt es immer wieder ungewohnte Bewegungsabläufe und Übungen, die andere Muskelpartien als die bisher gewohnten belasten. Bewiesen ist, dass Muskelkater eher bei bremsenden Bewegungen entsteht, wie z. B. beim Bergablaufen, da die Muskulatur den gesamten Körper abbremsen muss.

Wie kommt es also zu Muskelkater?

Der Muskel, genauso wie der gesamt Organismus benötigt Energie. Diese Energie holt er sich bei normaler Bewegung durch den Stoffwechsel mit Sauerstoff, auch aerober Weg genannt.Kohlenhydrate und Fette werden verbrannt. Daraus entstehen nun wieder Wasser und Kohlendioxid. Diese werden über die Lungen ausgeatmet.

Bei extremer Belastung des Muskels reicht aber der Sauerstoff nicht aus. Zur Energiegewinnung greift der Körper jetzt auf den Stoffwechsel ohne Sauerstoff zu, auch anaerober Weg genannt. Die Folge, es wird Laktat (Salz der Milchsäure) gebildet. Je stärker der Muskel belastet wird, desto mehr Laktat wird produziert. Hier spricht man von einer Übersäuerung des Muskels. Lange ging man davon aus, dass eben dieses Laktat verantwortlich für den Muskelschmerz, also den so genannten Muskelkater ist. Dagegen spricht allerdings, dass der Muskelkater erst viel später, also ca. 24-36 Stunden nach der Belastung des Muskels auftritt. Das Laktat wurde dann aber bereits vom Köper abgebaut.

Sportmediziner gehen jedoch davon aus, dass bei ungewohnt hoher Beanspruchung des Muskels

kleine Verletzungen entstehen. Durch eben diese Verletzungen (kleine Risse) dringt Wasser in den Muskel ein. Innerhalb von zwei Tagen kommt es zu vermehrten Wasseransammlungen (Ödeme) und die Muskelfasern schwellen an und werden gedehnt. Es kommt zu einem Dehnungsschmerz. Die kleinen Risse im Gewebe heilt der Organismus an den betroffenen Stellen, mit einer lokalen Entzündung. Damit das zerrissene Gewebe schnell abgebaut werden kann, ist eine erhöhte Stoffwechselaktivität erforderlich. Es sollte zwar auf keinen Fall das Training uneingeschränkt fortgesetzt werden, jedoch leichte Bewegungen fördern die Durchblutung und somit den Stoffwechsel, um das kranke Gewebe schneller abtransportieren zu können. Außerdem helfen warme, durchblutungsfördernde Entspannungsbäder, aber auch ein Besuch in der Sauna zeigt lindernde Wirkung. Massagen sind bei Muskelkater weniger ratsam.

Man kann dem Muskelkater insofern vorbeugen,

als dass man den untrainierten Muskel zunächst nur leicht beansprucht und in Trainingseinheiten die Belastung erhöht. Wichtig hierbei ist, dass das Training regelmäßig erfolgt. Das vorherige Aufwärmen hingegen schützt eher vor einer Muskelzerrung, als dem Muskelkater an sich. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung eines Massagesessels nach dem Sport.

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